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Labordiagnostik

Sämtliche Laboruntersuchung zur Abklärung des hereditären Angioödem werden im Raum Wien unter anderem von der Immunologischen Tagesklinik durchgeführt:

Kontakt:
Immunologische Tagesklinik
Ärztliche Leitung:Univ.-Prof. Dr. Martha Eibl
A-1090 Wien, Schwarzspanierstraße 15 / Stiege 1 / Tür 9
Tel: 01/403 14 50, Fax: 01/405 10 46, email: office@itk.at

Univ. Doz. Dr. Hermann Wolf
Arzt für Allgemeinmedizin, Facharzt für Immunologie - Spezialgebiet: Immundefizienz und Immuntherapie

Verlaufskontrollen
Routinemäßige Verlaufskontrollen ohne Therapie sind nicht erforderlich und auch nicht sinnvoll.

Kurzzeitprohylaxe
Steht jedoch ein operativer Eingriff bevor und ist eine Kurzzeitprophylaxe indiziert, wird empfohlen zur Überwachung des C1-Spiegels, Verlaufskontrollen durchzuführen. Da im Falle eines HAE-Schubes in der Regel mit einem weiteren Abfall des C1-INH Spiegels zu rechnen ist, sollten bei der erstmaligen Substitution mit C1-INH Konzentrat Verlaufskontrollen stattfinden um die optimale Substitutionsdosis zu ermitteln. In weiterer Folge ist dies nicht mehr erforderlich.

Molekulargenetische Analyse
Zur Absicherung der HAE-Diagnose, besonders aber bei unklaren Laborbefunden oder bei leerer Familienanamnese, wird eine molekulargenetische Analyse empfohlen.
Die Kosten für eine Analyse belaufen sich zur Zeit auf 1000 - 1500 € / Familie.
Probenmanipulation: zur Analyse müssen 5 mL EDTA-Blut von jedem Familienmitglied bereitgestellt werden. Der Probenversand ist unproblematisch.

Genanalyse
Zur Zeit wird die Genanalyse im LKH Salzburg bei Univ. Prof. Dr. Josef Bauer angeboten. Vor der Genanalyse ist eine ausführliche Aufklärung der Patienten erforderlich. Die Verrechnung der Kosten wird bei entsprechender Begründung (exemplarisches Schreiben liegt bei Dr. Bauer auf) von der Krankenkasse übernommen.

Die Diagnose HAE sollte so früh wie möglich gestellt werden, besonders in Familien, in denen Mitglieder bekannt sind, sollten frühzeitig die Komponentenfaktoren untersucht werden, um bei Bedarf die lebensrettende Therapie einleiten zu können. Die Diagnose kann bereits mit Nabelschnurblut durchgeführt werden.
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